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Altersvorsorge
Jeder sollte sich ganz bewusst mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen, denn die gesetzliche Rente hat, zumindest für die kommenden Rentnergenerationen, ihre lebensstandardsichernde Funktion endgültig verloren.
Der Staat hat bereits zu großen Teilen die Verantwortung für die Altersicherung an die Bürger abgegeben und dieser Trend ist unumkehrbar!
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Altersvorsorge
Laufende Kosten oft niedriger
Wer sinnvoll für sein Alter vorsorgen will, sollte möglichst genau seinen persönlichen Bedarf im Ruhestand abschätzen. Dabei spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle:
- Vielleicht ist bis dahin das eigene Haus abbezahlt oder es reicht eine kleinere Wohnung.
- Ausgaben für die tägliche Fahrt zur Arbeit entfallen.
- Die Kosten für das Auto sinken (geringere Betriebskosten, weniger Inspektionen und Reparaturen).
- Aufwendungen für Arbeitskleidung entfallen.
- Die Kinder sind aus dem Haus und haben ihre Ausbildung abgeschlossen.
Das bedeutet: Der individuelle Finanzbedarf vieler Rentner liegt weit unter dem Finanzbedarf während des Berufslebens.
Ein höherer Bedarf kann sich allerdings ergeben, wenn Sie teure Hobbys pflegen, hohe Ansprüche an Wohn- und Ernährungsqualität haben, die Welt erkunden wollen oder wenn Sie beispielsweise auf Hilfs- oder Pflegekräfte angewiesen sein könnten. Besonders planen sollten Sie auch, wenn Sie zu Beginn des Ruhestands eine teure Anschaffung machen möchten.
Wer heute schon weiß, dass er mehr Geld benötigt als die gesetzliche, die betriebliche und die Riesterrente leisten können, sollte so früh wie möglich einen Teil seines monatlichen Einkommens auf die hohe Kante legen. |
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Bei der Vermögensbildung gelten drei Grundprinzipien:
- Je früher Sie damit anfangen, umso kleiner können die monatlichen Raten ausfallen, denn umso stärker profitieren Sie vom Zinseszinseffekt.
- Ihre persönliche Anlagestrategie sollte sich nach Lebensalter, Lebenssituation, bisherigem Vermögensaufbau und den Zielen, die Sie erreichen möchten, richten.
- Die laufende Geldentwertung (Inflationsrate) sorgt für eine schleichende Entwertung des in Geldvermögen eingezahlten Kapitals (Wertpapiere, Versicherungen). Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Investmentfonds) profitieren in der Regel von dieser allgemeinen Verteuerung und Preissteigerung. Die mit dem Kaufkraftverlust des Geldes einhergehenden Lohnsteigerungen erleichtern wiederum die Tilgung langfristiger Darlehen.
Tipp: Bevor Sie sich für eine bestimmte Geldanlagestrategie entscheiden, sollten Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Vorsorgeprodukte verschaffen. Dazu gehören auch die geförderten Produkte der Riester Rente vergleichen Sie jetzt, die zum Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus gedacht sind.
Wer zusätzliches Vermögen bilden möchte, kann unter drei Produktgruppen wählen:
- Immobilien bieten gerade in Zeiten unsicherer Kursentwicklungen am Kapitalmarkt ein großes Maß an Wertbeständigkeit.
Die Immobilie ist ein altes und zugleich aber auch junges Anlageinstrument; alt, weil Immobilienbesitz als „Betongeld“ seit Jahrhunderten Statussymbol für Vermögen und Wohlstand ist, jung weil die Immobilie als Instrument zur privaten Altersvorsorge erst seit wenigen Jahrzehnten das Interesse von Anlegern und Altersvorsorgesparern auf sich zieht.
- Aktien, Investmentfonds und Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen, bieten aber teilweise interessante Renditechancen.
- Versicherungen - ob als Kapitallebens- oder private Rentenversicherung - bieten vor allem Sicherheit.
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