Die Kosten und die Mitgliederkonstellation wirken sich allerdings negativ auf die Beitragsentwicklung aus. Ein Grund ist, dass die Anzahl der Beitragszahler geringer ist als die Zahl der Krankenversicherten, so steigen die Beiträge nicht nur zuletzt auch wegen allgemeiner steigenden Kosten, bei den gesetzlichen Krankenversicherungen immer weiter an.
Für Arbeitnehmer steigt der Beitragssatz ab 2011 um 0,3%, sodass der allgemeine Beitragssatz von 14,9% auf 15,5% steigt. Der Arbeitgeberanteil wird dabei auf 7,3% eingefroren.
Ab 2011 dürfen die gesetzlichen Krankenversicherungen bei den Zusatzbeiträgen nicht nur 1% des beitragspflichtigen Einkommens fordern von maximal 37,50 Euro, sondern einen pauschalen Zusatzbeitrag in unbegrenzter Höhe, denn die Obergrenze entfällt. Erhöht eine gesetzliche Krankenversicherung nun im Jahr 2011 ihren Zusatzbeitrag, so können Sie fristlos kündigen und die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.
Gut wirtschaftende gesetzliche Krankenversicherungen, dazu gehören auch deutsche Direktkrankenkassen, bieten aber im Rahmen der Bestimmungen mehr Leistungen und erheben keinen Zuschlag! Eine gesetzliche Krankenversicherung kann auch ein gut wirtschaftendes Unternehmen sein. Wenn Ihre Krankenversicherung nicht gut wirtschaftet und Zuschläge fordert, dann wechseln Sie doch einfach! Vergleichen lohnt sich.
Eine weitere Überlegung wäre, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, zu überlegen ob sich nicht generell der Wechsel in eine Private Krankenversicherung lohnt!
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